BStBK: Berufsstatistik – Steuerberater
Andreas Funk | 18. Juni 2008Aktuelle zahlen der Anwälte liegen nun vor (Link). Es bleibt abzuwarten, ob sich die Entwicklung ebenso bei den Steuerberatern abzeichnet. Man kann gespannt bleiben – insbesondere, wenn man die Zahlen der BStBK des Vorjahrs betrachtet:
Zum Stichtag 1. Januar 2008 hatten die 21 Steuerberaterkammern in Deutschland 81.437 Mitglieder. Das entspricht einem moderaten Anstieg um 1.404 Mitglieder bzw. 1,8 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr verstärkte sich der Zulauf zum Beruf damit wieder. 2006 hatte er bei 1,17 Prozent gelegen.
Die mitgliederstärkste unter den Steuerberaterkammern bleibt München mit insgesamt 9.761 Mitgliedern, gefolgt von Düsseldorf (7.928), Westfalen-Lippe (7.320) und Hessen (7.145). Mit 783 Mitgliedern ist Mecklenburg-Vorpommern die kleinste Steuerberaterkammer,Bremen (792) und Sachsen-Anhalt (926) schließen sich an. Den prozentual höchsten Mitgliederzuwachs mit 3,7 Prozent hatte im Jahr 2007 die Steuerberaterkammer Thüringen. Sie zählt jetzt 1.119 Mitglieder.
71,9 Prozent der deutschen Steuerberater sind selbstständig. Das sind 0,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Selbstständigenquote ging damit wiederum zurück, da neu bestellte Steuerberater den Beruf vermehrt im Angestelltenverhältnis ausüben. Der Anteil der angestellten Steuerberater betrug
zum Stichtag 1. Januar 2008 28,1 Prozent. Das entspricht 20.744 Personen. Weiterhin steigend ist der Frauenanteil unter den Steuerberatern. Er beträgt jetzt 31,5 Prozent bzw. 23.274 Personen gegenüber 31,0 Prozent (22.555) zum Stichtag 1. Januar 2007.
Am 18. Juni 2008 um 09:30 Uhr
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